Freunde des Schotterteiches
 
 
Ist natürlich nur zu Hälfte wahr. Eis gab es keins. Nicht einmal das Wasser hatte mit Eistemperaturen aufzuwarten.
Die Knallharten wie Reinhard der Outdoorman stürzten sich freiwillig in die Fluten. Na ja der Ruf verpflichtet.
Aber die Hälfte trifft wenigsten zu. Es war unglaublich gemischt.
Schon beim Publikum gab es die ganz und halbbekleideten und dann viele denen es ohne Klamotten
und nur mit ein paar Quadratmeter brauner Haut warm genug war. Am Parkplatz war ein Vergnügungspark aufgebaut
für Leute die dafür zahlen etwas Streß zu erleben.
Die Drop zone. Da kann man den freien Fall genießen schlägt aber nicht auf dem Boden auf.
Kreischen kostet nichts zusätzlich. Und Boote gab's. Beginnend beim Radiergummi bis Wildwasserkajaks
und Seekajaks und Segelboote, die hatten sogar eine Regatta. Ein Mädel mit einem Laser
habe ich nach dem Bewerb in der Flaute mit dem Kajak zum Landungssteg geschoben.
Da war sie schwer beeindruckt und meinte während der ganzen Regatta nie so schnell unterwegs gewesen zu sein.
So verbreitet man Freude wo man hinkommt. Dabei hatten die Segler wirklich den ganzen Tag sogar etwas Wind und viel Sonne.
Remmidemmi wo man hinblickte. Und natürlich für Stammgäste wie für uns alles gratis.
Natürlich war die Wikingerhorde wieder stark vertreten. Klarerweise war El Presidente dabei.
Rudolfo der Schreckliche führte sein neues Boot von Triton vor. Ladoga mit Namen. Ein unglaubliches Ding.
Leicht so an die 17 kg. Breit und stabil mit 65 cm in der Mitte. Und mit Halger dem Meisterknipser unvorstellbare 9,4 km/h schnell.
Ist das zu begreifen? Mogeleien ausgeschlossen. Ich war immer dabei und habe die GPS-Messung verfolgt.
Mit Rudolfo am Steuer aber auf ca 1 km 8,5 km/h. Da können sich alle Hartbootkajaks anhalten.
Natürlich durfte Kurt der Sonnenkönig nicht fehlen und Hagen unser neuestes Mitglied
kämpfte sich mit seinem nicht gerade knallroten Gummiboot, das viel lieber zur Seite ausweicht
als dem Wunsch seines Herrn und Meisters zu entsprechen und nach vorne zu beschleunigen,
unverdrossen über zwei Runden. Hannes unser Schnupperschüler war mit dem Cruiser gleich auf und davon
und mußte nach vier Runden gewaltsam aus dem Boot geholt werden um nicht uns Alte restlos zu deprimieren.
Reinhard war auf seinem WW-Boot 4 Runden mit dabei und strahlte dann noch eine solche Motivation aus daß ich nicht
umhin konnte mit ihm noch eine fünfte Runde dranzuhängen. Also neuer Rekord mit 5 Runden oder 25 km am Lago di Schotta.
5 Runden wurden von uns noch nie gefahren und sind nur auf eine perfekte Stimmung in der Kampfmannschaft zurückzuführen.
Die Kraft geht vom Kopf aus. Wörthersee wir kommen.
Die Bilanz: Paul, Kurt, Rudolfo legten heute je 20 km zurück. Reinhard und ich 25, Hagen 10 und Hannes 20.
Halger und Andrea kamen auf einen Spaziergang vorbei wobei Halger kurz einen neuen Faltbootrekord aufstellte.
Den Abschluß fand dieser Wundertag standesgemäß im Strandcafee.
Der nächste Samstag ist noch unvergeben. Aber in 14 Tagen steht das Angebot von Manuel Köhler
am Sonntag den 6.Mai sich in die Mur zu stürzen um bei seinem Anpaddeln auch präsent zu sein.
Es wäre doch erfreulich wenn sich einige Wikinger die Zeit nähmen sich mal im Schaukelwasser zu vergnügen.
Unser Wildwasserbereichsleiter hat sich beim Schifahren, warum tut er auch sowas, die Schulter verbogen
würde aber mit seinem Anhänger uns das Transportproblem abnehmen. Auch hier erwarte ich einige Nennungen.
Daher verbleibe ich mit besten Wünschen.
Taucht doch einfach wieder einmal auf.
Georg